Konzert in Berlin: 45.000 Besucher kommen zur "Staatsoper für alle"

Daniel Barenboim (hinten r.) mit der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz

Sieben Jahre ist es her, dass BMW-Berlin-Chef Hans-Reiner Schröder im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden die Tür hinter sich ins Schloss zog. Seitdem befand sich das erste Opernhaus Berlins im Exil im Schiller Theater an der Bismarckstraße. Von 1741 bis 1743 als Königliche Hofoper errichtet, 1843 nach einem Brand wiederaufgebaut, zahlreiche Male umgebaut, im Zweiten Weltkrieg beschädigt und wiederaufgebaut, hatte das Haus nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff 2010 nicht nur eine bewegte Geschichte hinter sich, sondern auch eine Sanierung nötig. Die dauerte - typisch Berlin - einige Jahre länger als ursprünglich geplant. Am 3. Oktober wird nun mit Jürgen Flimms "Szenen aus Goethes Faust" Wiedereröffnung gefeiert.

Bereits am Sonnabend fand auf dem Bebelplatz das traditionelle "Staatsoper für alle"-Konzert auf dem Bebelplatz statt. Und wieder war es Hans-Reiner Schröder, der als einer der ersten einen Fuß in den Apollo-Saal setzen durfte. Wie bereits in den Vorjahren hatte er prominente Gäste wie die Schauspieler Christiane Paul, Anna Loos und Mark Waschke, Kultursenator Klaus Lederer und Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller auf die Dachterrasse des "Hotel de Rome" geladen, um das Konzert - Beethovens Sinfonie Nr. 9 D-Moll Op.125 unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim mit der Staatskapelle Berlin - mit einem Glas Champagner und einem Blick über die Stadt zu genießen. "Es ist schön zu sehen, dass so viele Berliner die Oper so wichtig ...

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