Wie Kim Kardashian und Kylie Jenner an ihren Kindern verdienen

Der Kardashian-Clan findet stets einen Weg, Privates mit Geschäftlichem zu verbinden. Und dafür werden auch die Kinder öffentlich in Szene gesetzt.

Kim Kardashian weiß, wie gerne die Fans Fotos ihrer jüngsten Tochter sehen möchten: Auf Instagram zeigte sie am Montagabend dann der Öffentlichkeit endlich das erste Foto von Töchterchen Chicago, die am 15. Januar zur Welt kam. Mit dem Selfie war sie ruckzuck im Mittelpunkt der Social-Media-Welt, bekam über fünf Millionen Likes allein auf Instagram.


Diejenigen, die am selben Tag Kim Kardashians Instagram-Story folgten, bekamen ebenfalls ein Bild der niedlichen Chicago zu sehen. Wer im Anschluss aber auf weitere Fotos der Kleinen hoffte, wurde enttäuscht: Es folgte lediglich Werbung für Kim Kardashians Beauty-Linie und ihr aktuellsten Cover inklusive Shooting für die indische Vogue. Baby Chicagos erster Social-Media-Auftritt leistete somit gute Vorarbeit für jede Menge Traffic auf Kims Instagram-Story und sorgte für jede mediale Aufmerksamkeit.

(Bild: Instagram.com/Kim Kardashian)

Bei Schwester Kylie Jenner sind die profitablen Absichten mit dem Nachwuchs noch deutlicher: Die jüngste Tochter des bekannten Reality-TV-Clans hatte es geschafft, ihre Schwangerschaft fernab des Rampenlichts zu genießen. Die Bekanntmachung der Geburt per Social Media wurde dadurch umso spektakulärer.

Es tut mir leid, dass ich euch trotz all der Vermutung bis jetzt im Dunkeln gelassen habe. Ich verstehe natürlich, dass ihr es von mir gewohnt seid, dass ich euch an allem teilhaben lasse. Meine Schwangerschaft wollte ich aber nicht öffentlich ausleben. Ich habe für mich selbst entscheiden, mich auf diesen wohl wichtigsten Abschnitt in meinem Leben auf die postiviste, stressfreiste und gesündeste Art vorzubereiten, die ich kenne. Ich wollte niemanden überraschen oder meine Schwangerschaft in einem kommerziellen Rahmen enthüllen. Ich wusste, dass mein Baby jeden Stress und jede meiner Emotionen fühlen würde, also entschied ich mich dazu, mich für dieses kleine Lebewesen und unser Glück zurückzuziehen.

Die Schwangerschaft war die schönste, stärkendste und lebensveränderndste Erfahrung, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe und ich werde sie wirklich vermissen. Ich schätze meine Freunde und besonders meine Familie dafür, dass sie mir geholfen haben, diesen besonderen Moment so privat wie möglich zu gestalten.

Mein schönes und gesundes Baby kam am 1. Februar zur Welt und ich konnte es kaum erwarten, diesen Segen mit euch zu teilen. Ich empfinde momentan so viel Liebe und Glück, dass ich schier platzen könnte. Danke für euer Verständnis.”

Am 4. Februar, drei Tage nach der Geburt ihrer Tochter und somit zufälligerweise auch am Tag des größten Sportereignisses in den USA, dem Super Bowl, hatte die 20-Jährige in den sozialen Netzwerken die Geburt ihres ersten Kindes, Tochter Stormi, bekanntgegeben.

Stormis eigene Make-up-Linie

Es dauerte nicht lange, da fand Kylie einen weiteren Weg, um ihre ebenfalls erfolgreiche Make-up-Linie mithilfe ihres Babys geschickt zu vermarkten. Wie sie bei ihren Social-Media-Werbeposts selbst schrieb, ließ sich Kylie für ihre neue Lidschatten-Palette von ihrem Nachwuchs inspirieren. Anders als Schwester Kim, hat man von Stormi aber noch nicht mehr als ein Händchen und ein Füßchen zu sehen bekommen.


„Eine meiner Lieblinge. #Wetterkollektion kommt am 28. Februar, inspiriert von meiner Stormi. @kyliecosmetics.“

Auf Twitter amüsierten sich die User dennoch über das Kalkül der jungen Jenner.


„Ich werde Kylies Wetterkollektion kaufen, um Stormis Kindergeld zu bezahlen.”


„Nur Kylie Jenner kann den Namen ihres Babys in eine komplette Make-up-Linie verwandeln.“

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Im Video: Erstes Bild! Kim Kardashian zeigt Töchterchen Chicago