Kontrollen nach Gipfel: Berliner G20-Demonstranten mit Nebelgranate im Gepäck

Berliner Polizisten stoppten und kontrollierten aus Richtung Hamburg kommende Busse

Nach den gewalttätigen Protesten rund um den G20-Gipfel in Hamburg hat die Berliner Polizei 279 Berliner auf deren Rückreise kontrolliert. Die Kontrollen fanden wie berichtet am Sonntag am Rastplatz Stolper Heide statt. Die Demonstranten waren in acht Reisebussen und zwei Kleinbussen unterwegs. Die Ermittler hatten Hinweise, dass unter den Reisenden Personen waren, die sich an den Ausschreitungen in Hamburg beteiligt hatten.

Polizei muss bei Kontrollen "Zwang" anwenden

Bereits zuvor waren nahe Parchim in Mecklenburg-Vorpommern Insassen von drei Bussen auf einem Rastplatz überprüft worden. Die zweite Kontrolle fand dann am Rastplatz Stolper Heide statt. Beide standen im Zusammenhang, weil die Gruppen zusammengehörten. Laut Polizei musste bei den Kontrollen "Zwang" angewandt werden. Personen aus den Bussen berichteten, dass die Polizei rabiat gegen sie vorgegangen sei.

Das harte Vorgehen dürfte durch die Erkenntnisse der Ermittler begründet gewesen sein. Es lagen Hinweise vor, dass Personen aus den Bussen am Donnerstag zu der in Hamburg angemeldeten "Welcome to hell"-Demons­tration gereist waren und sich laut Polizei genau in dem relevanten Zeitraum in der Hansestadt aufhielten, in dem es dort zu schweren Gewaltstraftaten kam. Ermittlungen müssen nun zeigen, ob die Berliner als Zeugen oder gar Tatverdächtige in Betracht kommen. Bislang wissen die Ermittler nur, dass sie in der Nähe von Orten waren, an denen Straftaten verübt worden waren.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost ...

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