Kongress stimmt für Gesetz zur Förderung von Chip-Produktion in USA

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Kongress hat einen umfassenden Gesetzesentwurf zur Förderung der Halbleiterfertigung in den USA verabschiedet. Mit 243 zu 187 Stimmen votierten die Abgeordneten des Repräsentantenhauses am Donnerstag für das sogenannte Chip-Gesetz. Zuvor hatte der Senat für den Entwurf gestimmt. Er sieht Förderungen der Branche in den USA in Milliardenhöhe vor. Erklärtes Ziel des US-Präsidenten Joe Biden ist es, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und anderen Ländern zu stärken.

Das Gesetz werde die Preise senken, Arbeitsplätze schaffen "und - was besonders wichtig ist - unsere Abhängigkeit von importierten Chips verringern", hatte Biden zuvor erklärt. Es handle sich um einen der wichtigsten Schritte, um US-Innovation zu fördern, sagte eine Vertreterin des Weißen Hauses zur Abstimmung. Bei dem Gesetz geht es auch darum, die Abhängigkeit von der Chip-Produktion in Asien zu verringern. Vor allem in Taiwan befinden sich große Fertigungskapazitäten. Angesichts der Spannungen mit China macht sich die US-Politik Gedanken um die Versorgungssicherheit.

Halbleiter gelten als Taktgeber der modernen Technikwelt und sind heute nahezu überall zu finden, etwa in Smartphones, Computern, Autos oder medizinischen Geräten. Ein Mangel an Halbleitern hatte während der Corona-Pandemie zu Preissteigerungen und Lieferkettenproblemen in vielen Branchen geführt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.