Kommunen sehen Potenzial in Sensoren zur automatischen Parkplatzüberwachung

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sieht Potenzial in Pilotprojekten zur Überwachung des Parkraums mit Sensoren. Durch die Daten könne die Arbeit der Kontrolleure "zielgerichteter ablaufen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Montag. Die Kommunen könnten den Parkraum effizienter bewirtschaften und dadurch Kosten sparen.

In Deutschland starten in diesem Jahr verschiedene Projekte, bei denen Parkplätze mit Sensoren ausgestattet werden. Diese stellen fest, ob die Fläche über ihnen frei ist. Die Daten speisen über Mobilfunk dann Smartphoneapps zur Parkplatzsuche. Sie können aber auch der Stadtverwaltung für die Parkraumbewirtschaftung dienen.

Unter anderem kündigte die Deutsche Telekom ein erstes Pilotprojekt mit hundert Magnetfeld- und Infrarotsensoren in Hamburg an, das bis Ende 2019 auf 11.000 Funksender ausgebaut werden soll. Es speist primär eine unternehmenseigene App. Die Telekom kooperiert nach eigenen Angaben dabei aber auch mit den städtischen Behörden.

Das Telekommunikationsunternehmen will sein System später auch in Dortmund, Duisburg, Darmstadt, Bonn und anderen Städten einführen. Die "Neue Osnabrücker" berichtete von zwei weiteren Projekten der Düsseldorfer Firma Safe Place, die mit jeweils hundert Sensoren in zwei Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz starten will. Welche Gemeinden es sind, gab das Unternehmen aber nicht an.