Kommentar zum Verkauf des WDR-Karree: „Die Stadt Köln braucht Klarheit“

Die ehemaligen Bürogebäude des WDR wurden am Montag erneut verkauft.

Der Stillstand dauert schon zu lange. Im Areal um die einstigen WDR-Bürohäuser südlich des Roncalliplatzes zeigt sich Köln seit Jahren exemplarisch von seiner schlechten Seite.

Langweilige Gebäude aus den 60er, 70er und 80er Jahren, ein heruntergekommes Parkhaus, dazwischen gute, aber in die Jahre gekommene Architektur aus den 50ern – und das alles im engsten Stadtkern, direkt am Roncalliplatz und unweit des Domes.

Pläne für die Umgestaltung gab es viele, doch passiert ist bislang nichts. An der Stadt lag es diesmal nicht: Baudezernent Franz-Josef Höing hatte sich persönlich um eine positive Entwicklung der Grundstücke bemüht – doch die Interessen der diversen Eigentümer waren eben andere.

Eine der ersten großen Aufgaben des neuen Baudezernenten

Nun gibt es einen neuen Besitzer. Die Investoren aus Düsseldorf haben immerhin ihre Bereitschaft erkennen lassen, das Projekt zumindest anzupacken und nicht nur auf weiteren Wertzuwachs der teilweise leerstehenden Gebäude zu hoffen.

Und hier kommt die Stadt wieder ins Spiel: Es wird eine der ersten großen Aufgaben des neuen Baudezernenten sein, mit den Besitzern einen Fahrplan für die Entwicklung des Geländes auszuhandeln.

Ein Architekten-Wettbewerb muss dabei genau so zu den Anforderungen zählen wie ein belastbarer Zeitplan für die Umgestaltung – nicht zuletzt wegen der Verkehrsbelastung für die enge Innenstadt, die die Umbauarbeiten mit sich bringen würden. An dieser wichtigen Stelle braucht die Stadt bald Klarheit....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta