Hass im Netz: Das "Facebook-Gesetz" hilft vor allem den Trollen

Statt digitale Kompetenz zu fördern, wird die Meinungsfreiheit geopfert.

Früher sind die Fischer am frühen Morgen mit Booten rausgefahren und kamen am Abend zurück. Je nach Wetter brachten sie mehr oder weniger volle Schleppnetze zurück. Dieses Bild eines Kutters, der das Netz auf gut Glück durch die Meere zog, war einer der Ursprünge des Wortes Troll. Der andere, bekanntere, ist der Kobold, der Troll, der im Wald mit seiner Bosheit alle Wesen erschreckt.

Für das Internet passen beide Assoziationen: Trolle fangen, was sie kriegen können, und in ihren Fratzen spiegeln sich Häme und Geifer gegen alles Lebendige und Menschliche, um es am Ende zu zerstören. Die Trolle des Internets sitzen längst nicht mehr auf Booten oder hausen im tiefen Wald. Sie arbeiten mit Hightech, fischen industriell die Tiefen der Ozeane ab, und ihre Gesichter zeigen den Zynismus und die Gleichgültigkeit, die sich bei der Großproduktion halt einstellt.

Kämpfe um Macht und Einfluss

Das Internet und die sozialen Netzwerke sind Instrumente realer politischer Macht geworden. Hass und Häme sind längst nicht mehr, was Fachleute manchmal als die Pubertät...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung