Kommentar zum Terror in Barcelona: Am Ende bleibt eine große Ratlosigkeit

Gegen solche Anschläge können wir uns nicht schützen.

Nein, nicht schon wieder. Das war mein erster Gedanke, als die ersten Eilmeldungen aus Barcelona liefen. Bitte nicht schon wieder ein Anschlag mitten im Herzen einer europäischen Metropole, die sich wie Barcelona als Schmelztiegel versteht, einer schönen, weltoffenen Stadt, eines der beliebtesten europäischen Reiseziele überhaupt. Bitte nicht schon wieder eine Tat, der Menschen zum Opfer fallen, die sich vergnügen, sich des Lebens freuen wollen, die gerade im Urlaub sind.

Aus Vermutungen wurde rasch Gewissheit. Schon wieder hatten ein oder mehrere junge Männer ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gesteuert, dieses Mal in die so beliebte Rambla, mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu töten und möglichst viel Angst und Schrecken zu verbreiten.

Die Liste der Orte islamistischer Anschläge wird immer länger. Paris, Brüssel, Istanbul, Nizza, Berlin, London, St. Petersburg, Stockholm, Manchester, wieder London, jetzt Barcelona. Und das sind nur die ganz schweren Attentate der vergangenen beiden Jahre. Auf die Liste, und das vergessen wir in Europa leicht, gehören auch Kabul, Bagdad, Mossul und viele andere Städte in Afghanistan, im Irak, in Syrien, in Pakistan, in Mali, Somalia, Nigeria, Kenia. Der islamistische Terror beschränkt sich nicht auf Europa, er ist hier nur besonders wirkmächtig. Die Terroristen suchen sich Ziele, die besonders verwundbar und vor allem Symbole unserer westlichen Werte sind.

Wir haben eine Routine entwickelt

Auch die Reaktionen gleichen sich. Wir haben Routine entwickelt, um den Schrecken, die Wut, die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung