Kommentar: So macht Union nur Hertha stark

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Berlin.  Auch wenn der vierte Sieg in Folge in der Fußball-Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt ausgeblieben ist: Acht Spiele hintereinander nicht zu verlieren verdient alle Achtung, gerade weil es sich mit Union Berlin nicht um eines der Schwergewichte des Oberhauses handelt, sondern um ein Team in seinem erst zweiten Erstliga-Jahr. Und doch bleibt nach diesem 3:3 gegen die Eintracht festzuhalten: So macht Union nur Hertha stark.

Ja, Union hat sich in der zweiten Hälfte auf seine Tugenden besonnen, sich zurückgekämpft in eine Partie, die nach einem sensationellen Blitzstart samt 2:0-Führung mehr und mehr aus der Hand gegeben wurde. Doch es sind genau jene 30 Minuten vor der Pause, die genau zum falschen Zeitpunkt kamen.

Union Berlin lässt sich von der Führung beeindrucken

Sechs Tage vor dem dritten Bundesliga-Duell gegen Hertha hat Union sich eine Blöße gegeben, die dem Lokalrivalen in die Karten spielen dürfte. Weil die Mannschaft von Trainer Urs Fischer nicht nur offenbart hat, dass sie verwundbar ist, sondern auch wie.

Union hat sich gegen Frankfurt von der schnellen und auch verdienten Führung beeindrucken lassen. Im Gefühl dieses scheinbar beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprungs schlichen sich Fehler ein, bei Laufwegen, Pässen und in der Kompaktheit. Fehler aufgrund eigener Nachlässigkeiten, die den Gegner zurück ins Spiel kommen ließen. Nachlässigkeiten, die auch Hertha nutzen wird.

Union Berlin kann auf ein gutes Derby hoffen

Keine Frage, von Union einen perfekten Auftritt zu erwarten, ...

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