Kommentar: Neuer Kölner Polizeipräsident Jacob sollte Mathies' Linie treu bleiben

Der Chef des Landeskriminalamts soll Nachfolger des künftigen Staatssekretärs werden.

Der schnelle Wechsel ist gelungen, der neue Innenminister hat die Personalie in Köln mit hoher Priorität behandelt. Die Vakanz an der Spitze der größten Polizeibehörde des Landes bleibt also überschaubar kurz – das ist eine gute Nachricht für die Stadt wie für die 5000 Beamten.

Dass Uwe Jacob sein neues Arbeitsgebiet noch nicht in allen Details kennt, muss nicht von Nachteil sein. Als erfahrener Spitzenbeamter sollte er in der Lage sein, sich zügig in Köln einzufinden – zumal ihm sein Vorgänger Jürgen Mathies auch als Staatssekretär mit Rat und Tat zur Seite stehen will.

Mathies Linie war gut

Wie Mathies ist Uwe Jacob ein gelernter Polizist – also jemand, der den Job zu Beginn seiner eindrucksvollen Laufbahn in all seinen Facetten kennengelernt hat. Er wäre gut beraten, wenn er der konsequenten Linie seines Vorgängers treu bleibt.

Jürgen Mathies hat durch umsichtige Planung von Großeinsätzen, durch überzeugende Strategien und durch intensive Kommunikation Bild und Ansehen der Polizei in Köln wieder nachhaltig gefestigt. Ob sein Nachfolger ähnlich erfolgreich agiert, wird sich zeigen. Immerhin hat Jürgen Mathies den Nachfolger selbst mit ausgesucht....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta