Kommentar zur Subbelrather Straße: Neue Ampel provoziert Radfahrer zu Rotlichtverstößen

Viele Radvereine haben die neue Ampelschaltung kritisiert.

Grundsätzlich ist es löblich, dass die Mitarbeiter im städtischen Verkehrsdezernat nur zweieinhalb Monate nach einem tödlichen Unfall die Kreuzung Innere Kanalstraße und Subbelrather Straße umgestaltet haben, um den Bereich für Radfahrer und Fußgänger sicherer zu machen.

Doch das Ergebnis fällt derart misslungen aus, dass man sich unweigerlich wünscht, die städtischen Verkehrsplaner hätten noch einmal genauer über ihre Ideen nachgedacht.

Denn dass die von der Stadt neu aufgestellten Ampel nicht mit den bestehenden Lichtsignalen gekoppelt sind, provoziert Rotlichtverstöße der Radfahrer geradezu. Natürlich sollte sich jeder an die Verkehrsregeln halten, aber die Realität sieht eben anders aus.

Stoppschild hätte für zusätzliche Sicherheit gesorgt

Warum hat die Stadt statt der Ampel nicht einfach ein Stoppschild für die Autofahrer aufgestellt? Das hätte für zusätzliche Sicherheit gesorgt, gleichzeitig die Radfahrer aber nicht dazu genötigt, die Innere Kanalstraße nun nur noch in zwei Etappen überqueren zu können.

Fragwürdig ist zudem, dass lediglich einer der Rechtsabbieger umgestaltet wurde – offenbar deshalb, weil nur hier ein Radfahrer tödlich verunglückt ist. Werden die weiteren Rechtsabbieger also erst verändert, wenn dort ebenfalls Menschen gestorben sind?

Die Stadt muss angesichts der Unfallgefahr umgehend eine bessere Lösung für die Kreuzung finden und umsetzen sowie den Auftrag der Bezirksvertretung erfüllen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta