Kommentar zu Investitions-Plänen: Neue KVB-Bahnen lösen nicht alle Probleme

35-Jähriger legt erfolglos Einspruch gegen Strafbefehl ein.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) beweisen Weitsicht, indem die Verantwortlichen schon jetzt nach einem zukunftsgemäßen Ersatz für den alternden Fuhrpark Ausschau halten. Ein guter Teil der Verspätungen im täglichen Betrieb resultieren aus Fahrzeugschäden und -ausfällen.

Eine Investition in eine bessere Infrastruktur und modernere Technik ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer verbesserten Kundenfreundlichkeit – das gilt auch für die Kühlung möglichst aller Bahnen.

Schnelles LTE ist eine Ausrede

Deutlich weniger weitsichtig zeigt sich die KVB mit dem Verzicht auf den Einbau von WLAN-Funknetz-Systemen für die Fahrgäste. Der Blick auf internationale Millionenstädte zeigt, dass die Kunden im öffentlichen Nahverkehr diesen Service trotz schneller Mobilfunkstandards wie LTE durchaus nutzen, weil die Verbindungen in einer fahrenden Bahn nicht durchgängig stabil sind. Ein klarer Punkt zum Nachbessern, über den der KVB-Vorstand unbedingt nachdenken sollte.

Falsche Entscheidungen getroffen

Dass die KVB erneut Niederflur- und Hochflur-Bahnen kaufen muss, geht auf eine Fehlentscheidung aus der Vergangenheit zurück. Der Stadtrat hatte in den 1990er Jahren beschlossen, das Kölner Schienennetz mit beiden Systemen zu betreiben. Das kann aufgrund der zu erwartenden Kosten leider nicht ohne weiteres rückgängig gemacht werden, sorgt aber immer wieder für Probleme, wenn beide Systeme aufeinandertreffen.

Insbesondere in der Innenstadt nehmen die Hochflurbahnen mit ihren deutlich größeren Anlagen und höheren Bahnsteigen zudem sehr viel Platz weg. In Städten wie Paris, Barcelona und Wien lässt sich beobachten, wie filigran sich Niederflurbahnen in das Stadtbild einfügen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta