Kommentar zur G20-Politik: Nicht mehr als Scheinkompromisse

Die Ergebnisse des Gipfels außerdem nicht bindend.

Drinnen wurde diniert, draußen randaliert. Sollte die Bundeskanzlerin mit der Ausrichtung des Treffens der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg auch die Absicht verfolgt haben, sich kurz vor der Bundestagswahl noch einmal schnell bei einem Weltereignis positiv in Szene zu setzen, dann ist das gründlich daneben gegangen.

Die Bilder, die in Erinnerung bleiben werden, sind nicht jene der Mächtigen, wie sie andächtig der „Ode an die Freude“ in der Elbphilharmonie lauschen. Es sind die Bilder der brennenden Barrikaden und der Straßenschlachten zwischen Polizei und Vermummten im Schanzenviertel, die sich einprägen werden. Merkels Weltshow geriet zum Fiasko.

Keine inhaltlichen Fortschritte

Auch inhaltlich hat das G20-Treffen nichts gebracht. Man kann es nicht anders sagen. Die als Erfolg verkaufte Einigung auf eine gemeinsame Haltung, wonach sich alle Gipfelteilnehmer für freien und fairen Handel einsetzen wollen, ist in Wirklichkeit nur die Wiederholung eine Formulierung, die ohnehin seit vielen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung