Kommentar: Fußball ist eine Gelddruckmaschine

Damit bezog sich die Sprecherin auf die jüngsten Ereignisse in Sachsen-Anhalt.

Meine letzte Kolumne zur Abseits-Kostenfalle hat einige Kommentatoren aus der Kabine auf den Bolzplatz gerufen. Das wundert mich nicht, denn wenn es um Fußball und Geld und um die finanzielle Verantwortung für Polizeieinsätze gegen Fankrawalle geht, dann schäumen offenbar die Emotionen schnell über. Ich bleibe dabei, kein Verständnis dafür aufzubringen, dass der Steuerzahler die Sicherheit gewinnorientierter Veranstaltungen aus seiner Tasche bezahlen soll. Wer die Kapelle bestellt, soll gefälligst für die Musik und das Drumherum bezahlen.

Geld genug muss doch vorhanden sein, wenn in Europa ein Spielerwechsel von einer Mannschaft zur anderen mit 222 Millionen vergoldet werden kann. Ein Nachrichtenversprecher im Deutschlandfunk machte daraus Milliarden. Er war der Zeit wohl etwas voraus. „Wir sind im irrealen Bereich, aber das ist gerade Realität“, kommentierte der Freiburger Trainer Christian Streich den Deal und legte mit der präzisen Flanke nach: „Der Gott des Geldes verschlingt alles.“

Dass die Maßstäbe immer höher gesetzt werden, dafür sorgt...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung