Kommentar "Frankfurter Rundschau": Nordkorea-Konflikt

Die "Frankfurter Rundschau" schreibt zum angeblich "erfolgreichen" Test einer Wasserstoffbombe in Nordkorea:

"Die Spannungen um Nordkorea sind zu einer handfesten Nuklearkrise eskaliert. Wenn nur eine Seite sich unbesonnen verhält, droht ein Krieg, bei dem Millionen Menschen sterben. In dieser Not könnte Trump seine vorgeblich größte Stärke ausspielen: Verhandlungsgeschick. Sein bestverkauftes Buch heißt 'The Art of the Deal'. Ein Rat: Man muss sich alle Optionen offenhalten und seinen Gegner kennen. Genau so ein Taktiker ist jetzt gefragt. Stattdessen bekommen wir einen Trump, dessen Lager sich widerspricht. Außenminister Tillerson redet von Diplomatie, CIA-Chef Pompeo fordert einen Regimewechsel. Sicherheitsberater McMaster faselt vom Präventivkrieg. Dabei ist es ganz einfach. Die Option eines Erstschlags gegen Nordkorea muss vom Tisch, dafür müssen US-Abgesandte nach Pjöngjang reisen und einen guten 'Deal' herausholen. So ekelhaft Kim sein mag - es muss erst einmal alles getan werden, um einen Krieg zu verhindern. Dazu gehören auch Zugeständnisse an einen Gewaltherrscher."

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