Kommentar zum Bau-Debakel: Ignoranter Umgang mit dem Römisch-Germanischen Museum

Die lange Schließung des Museums wirft ein schlechtes Licht auf die Kulturverwaltung.

Wenn selbst der Museumschef erst kurzfristig erfährt, dass sein Haus sechs Jahre geschlossen bleibt und nicht drei, wie ihm und der Öffentlichkeit lange vorgegaukelt wurde, dann ist das vor allem eins: ganz schlechter Stil. Der freihändige Umgang mit dem Römisch-Germanischen Museum – immerhin eines der Vorzeigehäuser Kölns mit internationalem Renommee – ist atemberaubend.

Kulturverwaltung liefert schlechte Arbeit ab

Das aktuelle Baudebakel zeigt erneut, dass die für die Museen der Stadt zuständige Kulturverwaltung ganz schlechte Arbeit abliefert. In diesem Fall hilft auch der sonst so beliebte Hinweis auf die städtische Gebäudewirtschaft nicht mehr – verantwortlich für die Sanierungsplanung ist die eigene Bauabteilung im Kulturdezernat.

Nun können sich Bauarbeiten verzögern. Aber dann muss man darüber reden, und zwar rechtzeitig. Doch leider ist gerade die Kommunikation die große Schwäche des Dezernats und seiner Leiterin Susanne Laugwitz-Aulbach.

Kommunikation ist große Schwäche

Schon beim Fiasko um die Fertigstellung des Opernhauses hatte die Dezernentin zwar lautstark jegliche Verantwortung von sich gewiesen, zur Aufklärung der skandalösen Verzögerungen und Kostensteigerungen aber bis heute nichts beigetragen. Einen derart ignoranten Umgang mit ihren Aushängeschildern kann sich die Verwaltung nicht mehr leisten, will sie das Vertrauen der Bürger nicht gänzlich verlieren....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta