Kommentar zur Antisemitsmus-Doku: Juden, Schwatzwutz, WDR und Faktencheck

Groteske um die Antisemitsmus-Doku: Im WDR geht es zu wie auf der Farm der Tiere.

Erinnern Sie sich an George Orwells Fabel „Farm der Tiere“? Darin tritt das Schwein Schwatzwutz auf, im englischen Original Squealer (Petze, Denunziant) genannt. Mit Wonne suhlt es sich in der Funktion des Propagandagewaltigen eines egalitär gedachten Staates, in dem jedoch diejenigen, die es an die Spitze schaffen, bald sehr viel gleicher sind als alle anderen. Beflissen rechtfertigt Schwatzwutz jeden Willkürakt der Herrschaftsschweinchen als „aus rein sachlichen Gründen geboten“, erklärt Kritiker zu Unpersonen, wirft ihnen „gravierende handwerkliche Mängel“ vor, die „zutiefst gegen die Standards“ verstoßen. Wie auch immer der Wind weht: Zwecks Machterhalt verbreitet das Propagandaschweinchen Lügen und Halbwahrheiten.

Sprechapparate der Macht

Für mich zählten der WDR-Programmchef Jörg Schönenborn und die Moderatorin Sandra Maischberger bislang zu den fairen Journalisten. Doch änderte sich das am späten Abend des vergangenen Mittwoch, als die beiden unmittelbar nach der unfreiwillig im Ersten Programm gezeigten Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ zur „Diskussion“ anhoben.

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