Kombinierer Schmid feiert zweiten Weltcupsieg

Kombinierer Schmid feiert zweiten Weltcupsieg
Kombinierer Schmid feiert zweiten Weltcupsieg

Kombinierer Julian Schmid hat im eiskalten Estland den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert.

Der 23 Jahre alte Team-Olympiazweite aus Oberstdorf setzte sich im Zielsprint einer vierköpfigen Spitzengruppe gegen Weltmeister Johannes Lamparter und den WM-Dritten Franz-Josef Rehrl (beide Österreich) durch. Der norwegische Dominator Jarl Magnus Riiber war erkrankt nicht am Start.

Schmid, der mit den Plätzen eins und zwei in die Saison gestartet war und kurzzeitig das Gelbe Trikot des Weltcup-Spitzenreiters getragen hatte, lag in Otepää nach einem Sprung auf 96,0 m zunächst auf Rang vier. Im Langlauf über zehn Kilometer hielt er dann zusammen mit dem ÖSV-Duo und Ryota Yamamoto die Verfolger auf Distanz, der Japaner wurde schließlich undankbarer Vierter.

Geiger und Rydzek fehlen

Bei Temperaturen von zehn Grad unter dem Gefrierpunkt sorgte Manuel Faißt (Baiersbronn) als Achter für ein weiteres deutsches Top-Ten-Ergebnis. Fabian Rießle, Jakob Lange und Eric Frenzel folgten auf den Rängen 13, 15 und 17.

Olympiasieger Vinzenz Geiger (Schnupfen) und der sechsmalige Weltmeister Johannes Rydzek (Corona) waren nicht mit nach Estland gereist, auch der im Gesamtweltcup führende Riiber fehlte erkrankt.

Schmid und Faißt hatten am Samstag auf den Rängen vier und fünf das Podest knapp verpasst. Geprägt war der Massenstart-Wettkampf, bei dem erst gelaufen und dann gesprungen wird, von schwierigen Windverhältnissen. „Das war ein Glücksspringen - und wir hatten leider nicht so viel Glück“, sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch.