Kolumne: Wir haben jetzt eine Rauchmelder-Dame

Rauchmelder sind sinnvoll, aber müssen sie deswegen mit uns sprechen?

Zu meinen neuesten Erkenntnissen gehört: Wir sind nicht allein. Nein, nicht, was Sie denken, ich bin nicht übergelaufen zu Aluhutträgern und auch nicht auf der Suche nach übersinnlichen Phänomenen. Aber es ist eine Tatsache: Auch wenn bei uns niemand zuhause ist – es ist trotzdem jemand da.

Das weiß ich seit neulich Nacht. Ich lag im Tiefschlaf, als mich eine Stimme aus dem Traum riss. Irgendwo sagte eine Frau: "Es ist Rauch im Raum." Äh, was?! Ich fuhr aus dem Bett auf und fragte mich zwei Dinge. Woher sollte der Rauch kommen? Und wer zum Teufel war diese Frau? Ich hörte ein Piepen, dann wieder: "Es ist Rauch im Raum", eine sanfte Stimme, überbetont höflich und sachlich. Ungefähr wie die Ansagerinnenstimme bei diesen Filmen im Flugzeug, wenn sie sagen: "Blasen Sie die Schwimmweste nicht im Flugzeug auf", und niemals erklären warum: Weil man sonst nicht mehr durch den Notausgang passt und mit dem Flugzeug untergeht.

Von irgendwo im Haus sah ich blaues Licht zucken, irgendwas stimmte da nicht. Während ich panisch durchs ganze Haus raste, Herd, Öfen, Kühlschrank und Katze kontrollierte und nirgendwo auch nur den geringsten Rauch vorfand, rief mir die Frau fast schon gut gelaunt hinterher: "Das ist ein Test." Ah, Danke, dachte ich und überlegte, auf wen ich jetzt wütend sein sollte. Oder auf was.

Auf dem Rückweg ins Bett entdeckte ich die Täterin quasi nebenbei. Auf einem Regal lag ein blaues Ding, das rhythmisch blau aufleuchtete. Ein Rauchmelder.

Am nächsten Morgen lernte ich, das...

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