Kolumbianische Stadt begeht Weltfaulheitstag mit Kissen-Jonglier-Wettbewerb

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Weltfaulheitstag im kolumbianischen Itagui

In der kolumbianischen Stadt Itagui ist mit Matratzen und Hängematten der jährliche Weltfaulheitstag begangen worden

Was gibt es Besseres an einem Wochenende: die kolumbianische Stadt Itagüi hat am Sonntag mit Matratzen und Hängematten den jährlichen Weltfaulheitstag begangen. Auf dem Programm standen die Kür des schönsten Schlafanzuges, ein Kissen-Jonglier-Wettbewerb und ein Wettrennen mit Betten auf Rädern.

Der Müßiggang wird in der rund 200.000 Einwohner zählenden Stadt seit 1985 gefeiert. Damals hatte ein Bewohner der Stadt im Nordwesten des Landes die Idee zum Fest. "Wir wollten darauf aufmerksam machen, wie wichtig Freizeit und Müßiggang für eine Gemeinschaft sind", erklärt der heute 65-jährige Carlos Mario Montoya, der das Fest auch in diesem Jahr organisierte.

Teilnehmer des Festes beklagten bei den Feierlichkeiten am Sonntag, dass Faulenzen einen schlechten Ruf habe und das Arbeitsleben eigentlich viel schlimmer sei. "Die schlimmste Krankheit heutzutage ist Stress - die Hektik des Alltags", sagte Jhon Jairo Alonso, während er gemeinsam mit seiner Mutter, seiner Frau und einem Freund der Familie im Schlafanzug auf einer großen Matratze in der Sonne lag. "Bitte nicht stören", spaßte Alonso. "Wir werden den ganzen Tag im Bett verbringen!"