Koenig & Bauer bekommt Corona-Krise zu spüren

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WÜRZBURG (dpa-AFX) - Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer <DE0007193500> hat die jüngste Verschärfung der Corona-Pandemie im dritten Quartal zu spüren bekommen. Auftragseingang und Umsatz gingen deutlich zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch in Würzburg mitteilte. Zudem belasteten Kosten für das jüngst eingeleitete Restrukturierungsprogramm den Konzern. Nach neun Monaten schrieb Koenig & Bauer rote Zahlen und erwartet auch für das Gesamtjahr einen operativen Verlust.

In den ersten neun Monaten sank der Umsatz um knapp ein Viertel auf rund 602,6 Millionen Euro, wie es hieß. Dabei nahmen die Erlöse im dritten Quartal um fast ein Drittel ab - neben den Belastungen aus der Corona-Pandemie wirkten sich auch Umsatzverschiebungen auf das kommende Jahr negativ aus. Koenig & Bauer hatte jüngst seine internen Bilanzierungsrichtlinien geändert. Das operative Ergebnis (Ebit) betrug im dritten Quartal minus 61,3 Millionen Euro, bereinigt um Sondereffekte wie Kosten für das Restrukturierungsprogramm erreichte es nahezu die Gewinnschwelle, wie es hieß. Damit hätte es sich im Vergleich zu den Vorquartalen deutlich verbessert.