Kobe Bryant würde bei US-Hymne knien

Kobe Bryant hat eine klare Meinung zu den Protesten während der Nationalhymne

NBA-Legende Kobe Bryant hat sich im US-amerikanischen Podcast The Hollywood Reporter's Awards Chatter zu den Protesten in der NFL geäußert, bei denen viele Spieler sich während der Hymne hinknien, um gegen Polizeigewalt und Diskriminierung von Schwarzen zu demonstrieren.

Bei dem Podcast-Format wird der Gast mit kurzen Fragen in schneller Abfolge bombardiert. "Was würde er bei der Hymne machen, wenn er immer noch für die Los Angeles Lakers auf dem Platz stehen würde?", wurde Bryant also gefragt. Seine Antwort fiel dabei ebenso knapp wie deutlich aus.

"Kneel", zu Deutsch: knien. In der NFL protestieren zwar immer mehr Football-Spieler während der amerikanischen Hymne auf diese Art, doch in der NBA verpflichtete Commissioner Adam Silver seine Spieler zum Stehen.

Zu den Konsequenzen eines möglichen Verstoßes wollte sich Silver bisher noch nicht äußern.


Weiter sagte Bryant, falls er Präsident Donald Trump einmal persönlich begegnet, würde er ihm raten, das Land weniger zu lenken und mehr zu versuchen, seinem Land zu dienen.

Trump hatte die Proteste in der NFL stark kritisiert und sogar Spieler beleidigt.