Klosterstraße in Spandau: Abriss des Postgebäudes soll im Oktober beginnen

Simulation: So sieht der Siegerentwurf für die Neubebauung des Grundstücks der alten Post aus

Vandalismus und Graffiti haben dem leeren, verwahrlosten Postgebäude an der Klosterstraße 38 längst zugesetzt. Investoren mit ehrgeizigen Zielen erwarben das Filetstück in bester Spandauer Lage zwar, verkauften es aber weiter. Mit den jetzigen Eigentümern entwickelt das Bezirksamt einen Bebauungsplan, von dem Baustadtrat Frank Bewig (CDU) sagt: "Wir sind gut im Zeitplan."

Grundlage der Planung ist der Entwurf des Architekturbüros Astoc Architects and Planners, der bei der Jury im städtebaulichen Werkstattverfahren mit sieben Teilnehmern als Sieger hervorging. Danach sind drei Häuser auf der Brache zwischen Klosterstraße, Ruhlebener Straße und der Havel vorgesehen. Mit 40, 60 und 80 Metern werden sie den 80 Meter hohen Rathausturm Spandaus nicht überragen. In einem Mix aus Hotelnutzung, Handel, Büros, Wohnen, Freizeitangeboten und Gastronomie soll ein neues Stadtquartier entstehen.

Alle zehn Sekunden gibt es ein neues Webcam-Luftbild

Seit Kurzem zeigt eine Webcam der Projektentwickler von oben, wie es auf dem früheren Postgelände neben dem Rathaus Spandau aussieht. Alle zehn Minuten gibt es ein neues Luftbild. Eigentlich etwas früh, denn noch ist nicht viel zu sehen, außer die alte Post. Die Abbrucharbeiten, bei denen es etwas zu sehen gibt, sind nach Angaben der Eigentümer ab kommenden Oktober geplant. Die Arbeiten waren im Februar abgebrochen worden, weil sich nach Angaben der Eigentümer – der Merz Objektbau (Aalen) und der Fay Projects GmbH (Mannheim) – bereits Brutvögel am Ge...

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