Klopp selbstkritisch: Wir sind selbst schuld am großen Abstand zu Manchester City

Der Coach der Reds will trotz der finanziellen Möglichkeiten der Citizens lieber auf sich schauen – und sieht das Entscheidende immer noch auf dem Platz.

Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat in einem Interview über die Finanzkraft der Klubs in der Premier League gesprochen. Neidisch auf den sportlichen sowie monetären Klassenprimus Manchester City ist er dabei nicht. Für ihn sind die finanziellen Möglichkeiten der Citizens nicht ausschlaggebend für die aktuelle Tabellensituation in Englands Beletage.

"Hat Manchester City einen einprozentigen Einfluss auf den 19-Punkte-Abstand zwischen uns?", sagte Klopp zur Daily Mail und gab die Antwort gleich selbst: "Nein. Nur wir. Wir hätten Spiele gewinnen können", äußerte Klopp Selbstkritik: "Mit etwas Glück wären wir näher dran und hätten mehr Druck machen können. Aber das haben wir nicht gemacht."

"Wenn man nur über das Geld spricht, kann man nicht mithalten"

Natürlich weiß der ehemalige Coach von Borussia Dortmund, dass man in puncto Finanzen nur schwer mit dem Team von Trainerkollege Pep Guardiola mithalten kann. "Wenn man nur über das Geld spricht, das City hat, kann man nicht mithalten. Aber darüber denke ich nicht nach."

Nach 26 Spieltagen thront Manchester City an der Ligaspitze mit 69 Punkten. Liverpool hat vor dem Top-Spiel gegen Tottenham Hotspur am Sonntag 50 Punkte auf dem Konto.

Sieg gegen City? "Wir haben nicht viel Glück gebraucht"

Der Fußball, den Guardiola bei City spielen lässt imponiert Klopp derweil, er sei "fantastisch." Aber die Reds haben die "Chance, dasselbe zu tun. Dafür arbeiten wir", so Klopp weiter, der anfügte: "Wir können ManCity schlagen, wie wir es letzten Monat gemacht haben. Wir haben nicht viel Glück gebraucht an diesem Tag. Das ist Fußball und das liebe ich."

Das direkte Duell mit den Skyblues vor rund drei Wochen entschied Liverpool in einem verrückten Spiel für sich – 4:3 hieß es am Ende.