Von Klopp entzaubert: Guardiola bereut Taktik

Pep Guardiola lag mit seiner Aufstellung gegen Liverpool daneben

Das war mal wieder ein Champions-League-Abend zum Vergessen für Pep Guardiola.

Bislang hatte der Star-Trainer sein persönliches Trauma ja immer im Beisein spanischer Mannschaften erlebt.

Real Madrid, FC Barcelona, Atletico Madrid: Sie alle haben Guardiola entzaubert, als der noch Trainer bei Bayern war und Jahr für Jahr versuchte, den Titel in der Königsklasse zu gewinnen.

Nun holt Guardiola dieses Schicksal offenbar auch bei Manchester City ein. Beim 0:3 gegen den FC Liverpool bekam sein Team im Viertelfinal-Hinspiel eine böse Abreibung verpasst. 


Schlimmer noch: Guardiola wurde von Jürgen Klopp taktisch entzaubert. 

Presse zerreißt Guardiola und Gündogan

Wie der Mirror berichtet, hat der Spanier seinem Stab gegenüber inzwischen eingestanden, die falsche Aufstellung gewählt zu haben. 


Guardiola hatte Nationalspieler Ilkay Gündogan als zusätzliche Absicherung im Mittelfeld aufgeboten und dafür den schnellen Raheem Sterling zunächst auf der Bank gelassen. 

Der Plan ging schief. City verlor die Kontrolle über das Spiel, war hinten anfällig und hatte nach vorne keine nennenswerten Aktionen. 

"City kann nicht bestreiten, dass Pep Guardiola mit der Aufstellung von Ilkay Gündogan einen entsetzlichen, taktischen Fehler begangen hat", schrieb die Times am Tag nach dem Spiel. "Der Deutsche war der Sache nicht gewachsen. Er ähnelte einer Feder, die in eine Windmaschine gerät, als der Liverpooler Hurrikan aus Lärm, Pressing und Kontern über City hinwegfegte."

Bereits unmittelbar nach der Pleite hatte Guardiola seinen Aufstellungsplan vielsagend kommentiert: "Ob ich glaube, dass es funktioniert hat? Wir haben 3:0 verloren", sagte er.