Kliniken brauchen auch in Corona-Zeiten Blutspenden

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Das öffentliche Leben ist pandemiebedingt stark eingeschränkt. Doch wer Blut spenden möchte, sollte das tun. Termine gibt es weiterhin - gegebenenfalls müssen Spendewillige sich aber vorher anmelden.

Blutpräparate sind nur für begrenzte Zeit haltbar. Auch darum benötigen Kliniken ständig Nachschub von freiwilligen Spendern.
Blutpräparate sind nur für begrenzte Zeit haltbar. Auch darum benötigen Kliniken ständig Nachschub von freiwilligen Spendern.

Hagen (dpa/tmn) - Krankenhäuser sind in Pandemiezeiten weiter auf einen stetigen Nachschub an Blutspenden angewiesen. Auch wenn gerade wieder Eingriffe verschoben werden, brauchen Kliniken für viele OPs weiterhin die Präparate. Krebspatienten und chronisch Kranke seien ebenfalls darauf angewiesen, betont der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dazu kommt noch die begrenzte Haltbarkeit der Blutbestandteile.

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost hatte kürzlich erst darauf hingewiesen, dass Blutspenden weiterhin problemlos möglich seien. Vorausgesetzt, mögliche Spender haben keine akuten Erkrankungen, Fieber oder Erkältungssymptome.

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Beim Spendetermin gelten umfassende Maßnahmen, die Hygiene und Sicherheit für Spendewillige und Helfer garantieren sollen. Alle Beteiligten tragen eine Maske, beim Eintritt ins Spendenlokal wird die Körpertemperatur gemessen und Mindestabstände werden eingehalten, zählt der DRK-Blutspendedienst West aus seinen Regeln auf. Wichtig sei, dass Spender idealerweise vorher einen Termin machen. Die meisten Blutspenden fänden mittlerweile so statt.

Auch der DRK-Blutspendedienst für Baden-Württemberg und Hessen hat ein Online-Reservierungssystem eingeführt. Der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes verweist darauf, dass auf eine «Entzerrung» der Warteschlangen und die Einhaltung des Abstandes geachtet werde.

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