Klimawandel: Im Kampf für den Klimaschutz fehlen Berlin die Konzepte

Blick auf Berlin (Archivbild)

Klimaschutz ist nicht nur ein globales Thema, sondern auch eine lokale Aufgabe. So sind neben dem Senat auch die Berliner Bezirke gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Dem kommen sie in sehr unterschiedlichem Maß nach, wie die Antwort der Umweltverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen ergeben hat.

Demnach gibt es lediglich in drei Bezirken ein eigenes umfassendes ("integriertes") Klimaschutzkonzept, teilte Umweltstaatssekretär Stefan Tidow mit. Nur Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf hätten solche integrierten Klimaschutzkonzepte, die über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bund finanziell gefördert werden.

Charlottenburg-Wilmersdorf habe ein solches Konzept immerhin für den Klausenerplatz-Kiez aufgelegt. Teilkonzepte, so Tidow, gebe es in Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg. Lichtenberg hat sich im Teilkonzept um klimafreundliche Mobilität im Bezirk gekümmert, Treptow-Köpenick um eine Prioritätenliste für die energetische Sanierung bezirkseigener Gebäude. In Friedrichshain-Kreuzberg stand ebenfalls eine Gebäudebewertung an, dort für die klimaschädlichsten Schulstandorte.

Die umfassenden Klimaschutzkonzepte, die der Bund fördert, dienen als Planungs- und Entscheidungshilfe, um Klimaschutzmaßnahmen auf lokaler Ebene umzusetzen. Im Zentrum steht die Frage, welche technischen und wirtschaftlichen Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen bestehen beziehungsweise gehoben werden können. Betrachte...

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