Kleinkunst trifft Kreditkarte: Kleingeld ade`

Auf Straßen und Plätzen Londons kann man Stra´ßenkünstlern jetzt mit Karte eine kleine Spende zukommen lassen. Immer weniger Leute haben Bargeld dabei, fast alle zahlen heute mit Plastikgeld. Für Straßenmusiker und Künstler ein Problem: Sie haben das Gefühl, ihre Einnahmen gehen zurück. Um das Problem anzugehen haben sich einige Kreditkartenleser besorgt, aber das funktionierte nicht gut.

Edward Hallet, Geschäftsführer, iZettle beschreibt Problem und Lösung: 

"Die Musiker spielten, und wenn ein Passant vorbeikam und Geld geben wollte, musste man aufhören – so funktionierte es einfach nicht. Der Zweck des Ganzen, die Atmosphäre war hin. Neu ist. das es in London jetzt möglich ist, das der Straßenkünstler seinen Kartenleser auf eine Art "Set and forget"-Methode einstellen kann. Sie können kontaktlos Geld annehmen, ohne mit dem Spielen aufhören zu müssen."

Charlotte ist Musikerin, für sie zahlt sich neue Zahlmethode aus: 

"Ich würde sagen, ich mache jetzt etwa 10 bis 15 Prozent meines Einkommens über die Karte. Das hört sich nicht nach viel an, aber wer würde schon auf 10 oder 15 Prozent seines Einkommens verzichten?"

Das System scheint für alle gut zu funktionieren, aber natürlich wird Bargeld weiter gern genommen, nur „Ich hab kein Kleingeld dabei“, das zieht nicht mehr.