Kleine, mutige Fakire wurden belohnt

Manege Eine Woche lang fühlten sich rund 60 Jungen und Mädchen aus der Kannebäcker-Siedlung wie kleine Zirkus-Artisten. Angeleitet von Antje Hamer, Melina Feldmann und Hendrik Heubach vom "Kölner Spielecircus" ließen die jungen Künstler Diabolos durch die Luft fliegen, balancierten auf dem Drahtseil. Sie jonglierten mit Bällen und Keulen, fuhren auf dem Einrad und erlernten Zaubertricks. Einige ganz Mutige stolzierten wie Fakire durch Glasscherben, spuckten Feuer oder sprangen über Flammen. "Wir wollen den Kindern in der Siedlung, die in der Ferienzeit nicht verreisen, dennoch ein tolles Angebot machen und eine sinnvolle Beschäftigung ermöglichen", sagte Rebecca Schon vom Sozialmanagement der Wohnungsbaugesellschaft GAG, die das Zirkus-Projekt organisiert und finanziert hat. Für Verpflegung der hungrigen Artisten war gesorgt: Um Essen und Getränke kümmerten sich in diesem Jahr die "Müllemer Wasch- und Kochwiever" von der Christlichen Sozialhilfe Köln (CSH). Zum Abschluss wurde Eltern, Nachbarn und Freunden das Erlernte in einem Zirkuszelt vorgeführt. Zur Belohnung für alle Teilnehmer gab es von der GAG noch Freikarten für den Zoo. (NR)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta