Klares Bekenntnis: Ford wieder als Werk in der WRC

Sebastien Ogier holte sich 2017 den WRC-Titel ohne große Ford-Werksunterstützung


Nach den großen Erfolgen in der abgelaufenen Saison 2017 setzt Ford wieder intensiv auf die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Die Amerikaner treten im kommenden Jahr erstmals seit 2012 wieder als Werksteam an. Das geht aus der jüngst veröffentlichten Nennliste der FIA für die WRC 2018 hervor. Das britische Einsatzteam M-Sport wird ab sofort erheblich mehr Unterstützung vom Werk erhalten.

M-Sport hatte gemeinsam mit Sebastien Ogier in der diesjährigen Saison den Fahrer- und Markentitel einfahren können. Der französische Superstar, der von der Konkurrenz heftigst umworben war, stellte anschließend eine klare Bedingung: Entweder Werksunterstützung, oder Abschied von Ford (M-Sport). Der Wunsch scheint dem US-Konzern ein Befehl. 2018 tritt die Mannschaft unter dem Namen "M-Sport Ford World Rally Team" an.

"Es ist toll, dass wir den Namen Ford an der Seite von M-Sport wieder richtig in der Rallye-WM sehen", kommentiert Teamboss Malcolm Wilson. "Wir begrüßen es natürlich sehr, dass wir ab sofort stärkere technische Unterstützung von den Kollegen von Ford Performance bekommen. Wir wollen beide Titel verteidigen. Das wird schwierig. Da kommt die Hilfe von Ford gerade recht", sagt Wilson.

M-Sport hatte bereits zwischen 1997 und 2012 die Werkseinsätze von Ford in der WRC abgewickelt. Man holte in jener Zeit insgesamt 52 Siege und feierte 2006 und 2007 den Herstellertitel. Neben Ford haben für die Saison 2018 auch Citroen, Hyundai und Toyota als Werksteams genannt.

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