Klare Botschaft: Hillary Clinton kritisiert Xi Jinping und Donald Trump

Hillary Clinton kommentierte den diplomatischen Umgang zwischen China und den USA. (Bild: AP Photo)

In einem Video wandte sich Hilary Clinton an Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump. Bei der jährlichen Konferenz des chinesischen Magazins „Caijing“ sprach die ehemalige First Lady über das diplomatische Verhältnis der beiden Länder und sprach sich deutlich für ein Miteinander aus.

Um die Krise mit Nordkorea zu bewältigen und gegen dessen Atomrüstung vorzugehen, sei eine Zusammenarbeit Chinas mit den USA essenziell, so Clinton. Laut „Bloomberg.com“ sprach sie auch über die Sechs-Parteien-Gespräche, die unbedingt fortgesetzt werden sollten, um rund um das Kernwaffenprogramm eine friedliche Lösung herbeizuführen. „Peking sollte daran denken, dass Untätigkeit auch eine Entscheidung ist“, fügte sie hinzu.

Xi Jinping und Donald Trump lernten sich im April 2017 erstmals persönlich kennen. (Bild: AP Photo)

Außerdem kritisierte Clinton Jinpings Umgang mit seiner Macht. Das dominante Verhalten führe zu „Angst vor einem bestimmenden Peking und führe sowohl bei seinen Nachbarn als auch bei den USA zu Besorgnis“, erklärte Clinton. Außerdem forderte sie China auf, die Diskriminierung US-amerikanischer Unternehmen zu beenden. Sie wünsche sich, dass ihr Heimatland künftig bessere Chancen habe, Produkte und Dienstleistungen auf dem chinesischen Markt anzubieten. Die USA sei bemüht, „jegliche unfaire Praktiken zu beenden.“

Auch die Arbeit von US-Präsident Donald Trump ließ Hillary Clinton nicht unkommentiert. „Die Regierung unter Trump hat die Diplomatie geschwächt. Es macht den Anschein, als hätte sie sich von ihrer globalen Verantwortung sowie der Führungsqualität zurückgezogen, was sowohl die Stabilität in der Asien-Pazifik-Region als auch die staatliche Macht der USA infrage gestellt hat“, wird sie von US-Medien zitiert.

Im letzten Jahr war Clinton selbst US-Präsidentschaftskandidatin, verlor aber gegen Donald Trump. Noch einmal will sie sich nicht zur Wahl stellen, wie sie auf der Konferenz beteuerte. Aber die Ex-First-Lady hofft, dass in der Zukunft andere Frauen diesen Weg gehen werden.