Klage gegen David Copperfield: Muss er bald seine Tricks verraten?

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Sicher würde er jetzt gerne unsichtbar werden, doch David Copperfield muss sich stattdessen vor Gericht verantworten. Auch der Magier kann die Vorwürfe gegen ihn nicht einfach wegzaubern.

Mit seinen elaborierten Zaubertricks hat Magier David Copperfield (61, "Illusion") in den vergangenen Jahrzehnten Millionen Menschen weltweit verblüfft. Jetzt könnte er schon sehr bald vor Gericht gezwungen werden, die Geheimnisse hinter einigen seiner Kunststücke zu lüften. Das berichtet die "New York Post". Copperfield soll womöglich bereits am Freitag befragt werden. Ein Brite hat gegen den Zauberkünstler Klage erhoben. Er soll sich 2013 bei einer Show des Magiers schwer verletzt haben.

Zu seinem Geburtstag habe der Brite damals die Las-Vegas-Show des Magiers besucht und wurde prompt aus der Menge herausgepickt. Er sollte vor den Augen des Publikums plötzlich verschwinden. Als ihn Assistenten des Magiers durch eine dunkle Geheimpassage geführt hätten, sei der Mann gestolpert und mit seinem Kopf auf den Boden gekracht. Er habe eine Gehirnverletzung erlitten und zwei Mal am Hals und an der Schulter operiert werden müssen.

So wird es gemacht

"Es ist mir wichtig ihn zu befragen, damit die Jury hören kann, wie die Illusion gemacht wird", erklärt der Anwalt des Mannes laut der Tageszeitung. Er wolle Copperfield dabei auf einem ganz bestimmten Weg befragen und könne noch nicht sagen, wie der Magier wohl reagieren werde, "das eine, was ich weiß, ist, dass er mich nicht verschwinden lassen wird."

Zwar wollte der Anwalt noch nicht verraten, welchen Betrag er für seinen Klienten herausholen will, es handle sich aber um "eine sehr große Summe". Nach amerikanischen Verhältnissen wird sich die Forderung also wahrscheinlich im Millionenbereich befinden. Es wird erwartet, dass der Prozess bis zu vier Wochen dauern könnte.

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