Kitkatgate - Warum Karl Lauterbach die Gemüter erregt

Kitkatgate - Warum Karl Lauterbach die Gemüter erregt

Besonders bei Impfgegnerinnen und Impfgegnern sowie bei Menschen, die nicht viel von harten Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie halten, hat sich Karl Lauterbach schon seit langem unbeliebt gemacht. Der Mediziner, SPD-Politiker und deutsche Gesundheitsminister war in der Vergangenheit öfter Anfeindungen oder gar Angriffen ausgesetzt, gegen die er oft gerichtlich vorgeht. Jetzt steht Lauterbach im Internet erneut im Zentrum einer Debatte.

Wie die BILD-Zeitung berichtet, hat der 59-Jährige bei einem virtuellen Treffen der Gesundheitsministerinnen und -minister der Bundesländer seine Kollegin aus Hamburg zurechtgewiesen, weil sie einen Kitkat-Schokoriegel gegessen hat. Melanie Leonhard - wie Lauterbach von der SPD - fand die Belehrung über Palmöl und Zucker im Schokoriegel offenbar gar nicht lustig. Die 44-Jährige ist promovierte Historikerin, Landesvorsitzende der Hamburger SPD und Mutter eines Kindes.

Andere Politiker:innen sollen laut BILD dann eine Art "Zucker-Revolte" angezettelt und demonstrativ vor ihren Kameras Ungesundes verzehrt haben. Der bayrische Gesundheitsminister habe eine Cola getrunken.

Die BILD-Zeitung vergleicht Lauterbach mit Lehrer Lämpel aus "Max und Moritz" von Wilhelm Busch.

Einige versuchen, die Debatte bildlich darzustellen.

Und viele Berlinerinnen und Berliner dachten beim #Kitkatgate gar nicht an Schokolade, sondern an den bekannten Nachtclub in der deutschen Hauptstadt. Dieser hatte 2018 auch wegen möglicher Ansteckungen nach einem Fall von Hirnhautentzündung Schlagzeilen gemacht.

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