Kino: Es - Mit Stephen King hinab in die Hölle

Sechs Jugendliche wollen den ominösen Clown aufspüren

Horror USA 2017 135 min.,
von Andy Muschietti, mit Bill Skarsgård, Jaeden Lieberher, Finn Wolfhard

Clowns, Clowns, überall Clowns. Ende der 80er-Jahre versprach ein weiß geschminkter, rotmündiger Clown namens Ronald McDonald unendlichen Spaß, wenn man sich für die richtigen Hamburger entscheiden würde. In Stephen Kings 1500 Seiten starkem Horrorthriller "Es" verteilte der weiß geschminkte, rotmündige Clown Pennywise bunte Luftballons und zog jedes ihm auf den Leim gegangene Kind in die Abwasserkanäle der Kleinstadt Derry, hinab in die Hölle. Geschadet hat dieser Widerspruch weder King noch dem Absatz von Burgern. Nur das Verhältnis zu Clowns dürfte für eine ganze Generation nachhaltig gestört worden sein.

Wahrscheinlich ist es dieser persönliche Bezug, der den argentinischen Horrorregisseur Andy Muschietti dafür prädestinierte, die erste Kino-Adaption von "Es" (nach einem TV-Mehrteiler 1990) vorzulegen. Ihr erster Teil feiert seit Wochen in den USA Triumphe und kommt nun auch zu uns ins Kino, der zweite soll nächstes Jahr folgen.

1986, im Erscheinungsjahr des Romans, war Muschietti zarte 13 Jahre jung. Sein Film beginnt nun zwei Jahre später, im Haus der Familie Denbrough. Teenager Bill (Jaeden Lieberher) ist allein zuhaus mit seinem kleinen Bruder Georgie (Jackson Robert Scott). Es passiert nichts Außergewöhnliches, außer dass das Haus bei jedem Öffnen einer Tür, bei jedem Knarzen einer Diele den Zuschauer in Alarmzustand versetzt. Er setzt sich fort, wenn wenig später Georgie ...

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