Kingsley Coman widerspricht Uli Hoeneß: "Hatte nie Probleme mit Ancelotti"

Vor gut zwei Monaten hatte Hoeneß erklärt, Carlo Ancelotti habe unter anderem Kingsley Coman gegen sich aufgebracht. Nun widerspricht der 21-Jährige.

Kingsley Coman vom FC Bayern München hat bestritten, ein Kritiker des ehemaligen Trainers Carlo Ancelotti gewesen zu sein. "Ich hatte nie Probleme mit dem Trainer. Wir haben uns gut verstanden, wir kannten uns vorher schon. Auch mit seinem Sohn und seinem Team hatte ich schon Kontakt. Das stimmt nicht", sagte der französische Nationalspieler am Montag auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain (Dienstag, 20.45 Uhr im LIVE-TICKER).

Coman war zuvor auf sein Verhältnis zu Ancelotti angesprochen und mit den Aussagen von Präsident Uli Hoeneß konfrontiert worden. Dieser hatte Ende September nach Ancelottis Entlassung gesagt: "Der Verein sah schon seit einigen Wochen und Monaten eine Entwicklung, die nach unten ging. Auch das wäre nicht so schlimm gewesen. Aber die Tatsache, dass der Trainer aus meiner Sicht in den letzten Tagen noch einmal fünf wichtige Spieler - Kingsley Coman ja auch - auf einen Schlag gegen sich gebracht hat, das hätte er nicht durchgestanden. Du kannst als Trainer nicht deine prominentesten Spieler als Gegner haben."