Kinderliteratur: Diese Bücher helfen Kindern über schwere Zeiten hinweg

Kinder lieben Bilderbücher: In ihnen können sie auch ganz allein schmökern

Berlin. Wie wäre es schön, wenn das Leben immer sonnig, unbeschwert und heiter wäre! Auf solche Gedanken kommt man leicht angesichts der trüben und dunklen Novembertage. Der helle, freudige Lichterglanz der Advents- und Weihnachtszeit scheint noch weit, wir gedenken am Volkstrauertag und am Totensonntag der Gefallenen und Verstorbenen.

Doch nicht nur die Erwachsenen, auch viele Kinder haben Probleme, Sorgen und Nöte. Und für sie ist es fast noch schwerer, mit Traurigkeit und Verzweiflung umzugehen, weil es ihnen an Erfahrung und Wissen fehlt. Sie haben viele Fragen, wenn das Schicksal zuschlägt, etwa in Form von Krankheit oder Tod. Warum muss das geliebte Haustier sterben? Was genau ist der Himmel, in dem Oma jetzt sein soll, und wieso kommt sie nicht wieder? Warum hatte Papa einen schweren Unfall und was bedeutet das für die Familie? Weshalb ist Mama bloß immer so traurig, kann man etwas dagegen tun? Oder auch: Wie geht das Leben weiter, wenn die Eltern sich trennen?

Wenn ein schlimmes Ereignis eintritt – in der eigenen Familie, aber auch bei Freunden oder Bekannten –, geraten Kinder in einen Strudel der Gefühle und suchen nach Antworten. Antworten, die nicht immer leicht zu finden sind. Auch, weil sogenannte "schwere Themen" lange von Kindern ferngehalten wurden und eine Tradition des Erklärens fehlt. Früher wollten Eltern den Nachwuchs möglichst lange vor den "Härten des Lebens" beschützen und hüllten sich daher in Schweigen. "Das verstehst du nicht", hieß es, oder "Dafür bist du no...

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