Kindergeld, Pflege: Das sind die 100-Tage-Pläne der Parteien

Andreas Rinke,Thorsten Severin
Parteiplakate SPD CDU

Im Endspurt des Wahlkampfs entdecken Parteien traditionell die 100-Tage-Programme: Sie wollen unentschlossene Wähler mit dem Versprechen locken, was sie ganz schnell im Fall einer Regierungsbeteiligung umsetzen wollen.

Meist liefern diese 100-Tage-Programme Hinweise darauf, was den wahrscheinlichen Koalitionsparteien Union, SPD, Grünen oder FDP selbst besonders wichtig ist - oder bei welchen Themen sie glauben, bei potenziellen Anhängern noch besonders punkten zu können.

Union rückt Digitalisierung in den Mittelpunkt

Bundeskanzlerin und CDU-Chefin

Angela Merkel

etwa hat angekündigt, „sofort“ das große Thema

Digitalisierung

in den Mittelpunkt einer weiteren Kanzlerschaft zu rücken. „Im Kanzleramt soll deshalb ein Staatsminister für Digitales die vielen Facetten dieser Aufgabe koordinieren. Ihm zur Seite will ich einen Digitalrat mit internationalem Sachverstand setzen“, sagte sie etwa der „Nordwest-Zeitung“.

„In den ersten hundert Tagen soll außerdem ein Kinder- und Familienstärkungsgesetz auf den Weg gebracht werden“, fügte sie hinzu. Darin sollen alle geplanten Unions-Maßnahmen vom Baukindergeld über die Erhöhung des Kindergeldes und der Grundfreibeträge bis hin zum Rechtsanspruch auf Betreuung im Grundschulbereich zusammengefasst werden. Als weiteres Element nannte sie auf die Frage nach einem Schnell-Reform-Programm: den Wohnungsbau in den Ballungsgebieten ankurbeln und die Strukturen in ländlichen Gebieten verbessern.

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