Kind schmiert Wand voll: Als die Mutter das sieht, reagiert sie genial

Dieses Bild malte der 6-jährige Ryan an die Wand (Bild: Twitter)

Seine Kinder für einen Augenblick aus den Augen lassen? Dass das eine schlechte Idee ist, musste nun eine Mutter aus Toronto feststellen. Als sie für einen Moment nicht hinsah, nutzte ihr sechsjähriger Sohn die Situation aus, um eine Hauswand zu verunstalten. Doch die Mutter machte das Beste aus dem Malheur und ließ sich eine kreative Lösung einfallen.

“Deine Kinder werden Dinge tun, die sie nicht tun sollten. Es hilft, wenn du mit jemandem verheiratet bist, der Sinn für Humor hat”, schrieb Eric Massicotte zum Twitter-Post, der derzeit viral geht.

In seinem Beitrag teilte der Vater drei Bilder. Auf einem ist das Kunstwerk zu sehen, das von seinem Sohn Ryan stammt. Der wollte seinem jüngeren Bruder Peter eigentlich nur zeigen, wie man ein Haus malt. Das tat der Gute nur leider nicht auf einem Blatt Papier, sondern direkt auf der Hauswand.

Statt völlig auszurasten, ihren Sohn für den Vandalismus zu bestrafen oder das Bild zu übermalen, hatte Mama Massicotte eine viel bessere Idee: Sie rahmte die Zeichnung einfach ein. Das können die Twitter-User auf einem zweiten Foto bewundern.

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Die dritte Aufnahme zeigt ein Schild – wie es in Ausstellungen oder Museen neben berühmten Gemälden zu sehen ist und das neben der Zeichnung hängt. Darauf steht: “Interrupted House, 2017”, was im übertragenen Sinne so viel wie “Tollhaus” bedeutet. Darunter: “Filzstift auf Latex. Ein Überraschungsgeschenk für die Eltern. 13. November.”

Viele Twitter-User antworteten mit Fotos von ähnlichen Kunstwerken, in denen sich ihr Nachwuchs auf Wänden verewigt hatte.

“Ich wünschte, ich hätte das 2013 auch eingerahmt”, erklärte eine Userin und postete ein Bild von Kritzeleien, auf denen “Meine Mutter ist mein bester Freund” zu lesen ist.

 

Der Post wurde inzwischen über 280.000 Mal geliked und 110.000 Mal retweeted. Ein Twitter-Nutzer hat auch schon die Idee, wie sich die Eltern an ihrem Sohn in der Zukunft rächen können, und meint: “Wenn er irgendwann ein Haus kauft, dann solltet ihr euch revanchieren.”