Kind schließt Heldt-Wechsel nach Köln aus: "Es wird keine Freistellung geben"

Horst Heldt wird heftig vom 1. FC Köln umworben. Hannovers Präsident Martin Kind schließt einen Wechsel des Sportchefs nun jedoch aus.

Martin Kind, Präsident des Bundesligisten Hannover 96, hat nach einem Treffen mit Horst Heldt einen Wechsel des 96-Sportchefs zum Ligakonkurrenten 1. FC Köln erneut kategorisch ausgeschlossen. "Wir haben uns über die grundsätzliche Ausrichtung von Hannover 96 in den nächsten Jahren unterhalten", sagte Kind am Dienstag bei Sky: "Herrn Heldt ist klar - und das akzeptiert er auch -, dass es keine Freistellung geben wird."

Heldt hatte den Ausgang des Treffens offenbar anders interpretiert. "Es gibt noch kein Ergebnis. Wir werden uns erneut zusammensetzen", sagte er der Bild-Zeitung: "Wir haben uns ausgetauscht. Über inhaltliche Details werde ich nichts sagen." Der FC möchte Heldt als Nachfolger des am 23. Oktober zurückgetretenen Jörg Schmadtke verpflichten.

Heldt habe Kind "über das Gespräch mit dem 1. FC Köln informiert und die Situation beschrieben", berichtete der 47-Jährige: "Natürlich haben wir auch über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gesprochen." Der Klubpräsident habe Heldt daraufhin gesagt, dass er ihn halten wolle.

Kind stellt Heldt Geschäftsführerposten in Aussicht

"Wir werden noch einmal miteinder sprechen. Das haben wir vereinbart. Aber nicht im Hinblick auf eine Freistellung, sondern wie die Zukunft aussieht", sagte Kind. Derweil stellte der Präsident des Aufsteigers dem Sportchef eine Beförderung in Aussicht: "Wir haben auch über den Geschäftsführerposten gesprochen und sind mit Signalen aus dem Gespräch gekommen."

Heldt, der in Hannover derzeit erfolgreiche Arbeit leistet, hatte seine Profikarriere beim FC begonnen, für den er 130 Bundesligaspiele absolvierte. Zuletzt hatte er die Gerüchte über einen Wechsel nach Köln befeuert. "Ja, ich möchte mit Köln reden", hatte er am vergangen Freitag gesagt und betont: Alles andere könnte ein "Riesenfehler" sein, er könnte sonst Gefahr laufen, "dann nicht mehr glücklich zu sein".