"The killing of a sacred deer" - Schauriger Mythos mit Farrell und Kidman

Eines seiner Kinder opfern, um ein noch größeres Unheil zu verhindern? Herzchirurg Steven, gespielt vom charismatischen Colin Farell, muss im neuen psychologischen Horror-Thriller “The Killing of a sacred Deer” eine grausame Entscheidung treffen.

Der Chirurg befreundet sich mit dem 16-jährigen Martin, gespielt von Barry Keoghan. Nachdem dessen Vater bei einer von ihm durchgeführten Operation starb, hat Steven den Jungen unter seine Fittiche genommen.

Als Steven den Jugendlichen seiner Familie vorstellt, wird das Leben seiner beiden Kinder und seiner Frau Anna, alias Nicole Kidman, zur Hölle. Der Teenager ist nämlich nur auf Rache aus.

Für seine Geschichte hat sich Regisseur Yorgos Lanthimos von der griechisch- mythologischen Erzählung der Iphigenie inspirieren lassen. Als König Agamemnon einen Hirsch im heiligen Hain der Göttin Artemis tötet, muss er eine seiner Töchter, Iphegenie, opfern.

“Im Film geht es um Fragen über Justiz, Glauben und Schuld, Aufopfern, Familie, Liebe und vieles Anderes”, erklärt Lanthimos.

Der Thriller kommt Ende Dezember in die deutschen Kinos. In der Schweiz und in Österreich können ihn Zuschauer Mitte Januar 2018 auf den Leinwänden sehen.

He’s got issues, serious psychological issues. Meet Martin in the latest trailer for The Killing of a #SacredDeer. In Theaters October 20. pic.twitter.com/MJquckggCj— #SacredDeer Movie (@SacredDeerMovie) 27 septembre 2017