Kiffen in Kalifornien jetzt auch ohne Rezept

Das neue Jahr mit einem Gläschen Sekt einläuten – oder doch lieber mit einem Joint? In Kalifornien konnte man das dieses Jahr getrost tun. Denn dort sind der Verkauf und in geringen Mengen auch der private Anbau von Marihuana seit erstem Januar legal.

Trotz Feiertag hatten deshalb viele Läden geöffnet. Eine Frau in Oakland sagt: „Wir standen schon seit 5 Uhr heute Morgen Schlange. Dieser Tag geht in die Geschichte ein. Ich denke, die Legalisierung wird vielen Menschen helfen.“

Für Therapiezwecke und mit Rezept vom Arzt durfte Cannabis in Kalifornien schon seit 1996 gekauft und konsumiert werden. Nach Colorado, Washington, Oregon, Alaska und Nevada ist Kalifornien jetzt der sechste und mit Abstand größte US-Bundesstaat, der die Droge auch als Genussmittel erlaubt.

Experten rechnen mit einem Milliardengeschäft, die 15 Prozent Steuern auf Cannabisprodukte dürften auch die Staatskassen klingeln lassen. Für die Verbraucher könnte Kiffen wegen der erhöhten Nachfrage und allerdings deutlich teurer werden.