Trotz Krise: Köln hält an Trainer Stöger fest

SID
Trotz Krise: Köln hält an Trainer Stöger fest

Peter Stöger bleibt trotz der sportlichen Krise zunächst Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln. Dies teilte die sportliche Leitung um Vize-Präsident Toni Schumacher und Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle am Montagvormittag mit. "Peter Stöger bereitet die Mannschaft auf das Spiel auf Schalke vor und wird am Samstag auch auf der Bank sitzen", sagte Schumacher dem Express mit Blick auf das Auswärtsspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in Gelsenkirchen.
Ein klares Bekenntnis zu Stöger vermieden die Verantwortlichen jedoch, eine Trennung erscheint weiterhin möglich. Nach dem 0:2 gegen Hertha BSC am Sonntagabend hatte sich die sportliche Führung intensiv beraten, Stöger war bei diesem Treffen nicht dabei. "Dass man in unserer Situation häufiger das Gespräch sucht und sich austauscht, halte ich für völlig normal", sagte Wehrle: "Dass man den Inhalt solcher Gespräche nicht öffentlich macht, auch."
Stöger ist seit 2013 bei den Kölnern, er hatte den Klub aus der 2. Bundesliga bis in die Europa League geführt. Mit nur zwei Punkten aus 13 Spielen steht der FC abgeschlagen am Tabellenende, Stöger geriet in den vergangenen Wochen zunehmend in die Kritik. Insbesondere die Offensive bereitet große Sorgen, bislang hat die Mannschaft nur vier Tore erzielt.