Khloé Kardashian verkündet, dass sie nach der Geburt ihre eigene Plazenta essen will, genauso wie ihre Schwestern Kim und Kourtney es gemacht haben

Khloé Kardashian hat verkündet, dass sie nach der Geburt ihre Plazenta essen will. [Bild: Instagram/KhloeKardashian]

Khloé Kardashian plant, in die Fußstapfen ihrer Schwester Kim zu treten und nach der Geburt ihre Plazenta in Pillenform zu essen.

Der Reality-TV-Star, der aktuell sein erstes Baby mit Freund Tristan Thompson erwartet, verriet alles rund um ihre Schwangerschaft und die Geburt in der neuesten Folge „Keeping Up with The Kardashians“.

Und es scheint, dass sie Wert darauf legt, zumindest eine Kardashian-Familientradition weiterzuführen. So wie ihre älteren Schwestern Kim und Kourtney vor ihr plant auch Khloé, nach der Geburt ihres Babys ihre Plazenta zu verspeisen.

In der betreffenden TV-Folge sprach Kim Kardashian, die nach den Geburten ihrer Tochter North und ihres Sohnes Saint ihre Plazenta aß, mit ihrer jüngeren Schwester über ihre Erfahrung mit den Pillen.

„Meine Plazenta war irgendwie doppelt so groß, also wirklich seltsam groß, deshalb gab sie mir zwei Gläser“, verriet Kim.


Meine Erfahrung, wie ich meine Plazenta aß, gibt es in meiner App!

Auch wenn Kourtney bei dem Gespräch zwischen Kim und Khloé zum Thema „Verspeisen der Plazenta“ nicht dabei war, ist sie doch eine große Befürworterin dieses nachgeburtlichen Prozesses.

Kurz nach der Geburt ihres dritten Kindes teilte Reign Disick ein Bild ihrer Plazenta in Pillenform auf Instagram mit der Bildunterschrift: „Lecker… PLAZENTA-Pillen! Kein Witz… Ich werde traurig sein, wenn meine Plazenta-Pillen alle sind. Sie sind lebensverändernd! #benefits #lookitup.”

Die Kardashians sind aber keineswegs die einzigen Promis, die die Plazenta-Pillen gut finden.

Rochelle Humes, Coleen Rooney und January Jones haben alle angeblich die Plazenta ihrer Babys über einen Prozess des Dämpfens, Entwässerns und Pulverisierens in Kapseln verwandeln lassen.

Manche Experten glauben, dass die Einnahme der Plazenta-Pillen Müttern einen postnatalen Energiekick geben kann, während andere glauben, die Kapseln helfen gegen postnatale Depression und lindern den Schmerz nach der Geburt.

Aber laut einer aktuellen Studie gibt es nun Zweifel an diesen angeblichen Vorzügen.

Eine Studie der University of Nevada, Las Vegas, mit zwölf Frauen, die zwei Wochen nach der Geburt Plazenta-Kapsen nahmen sowie mit 15 Frauen, die Placebo-Pillen bekamen, überprüfte die Wirksamkeit der Plazenta-Kapseln auf den gesundheitlichen Nutzen, darunter die Bekämpfung des postnatalen „Baby Blues“ und von Depressionen bei frisch gebackenen Müttern.

Die Ergebnisse der Studie, die im Online-Magazin „Women and Birth“ veröffentlicht wurden, zeigten, dass diese Behauptungen eindeutig nicht zutreffen.


Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten, dass das Thema Plazenta-Pillen eine Kontroverse auslöste. Anfang des Jahres warnte ein Arzt, dass sie ganz offensichtlich keinen Gesundheitskick geben können und der Verzehr der eigenen Plazenta zudem ziemlich nah an Kannibalismus grenzt.

Darauf folgte eine Warnung von Experten zu den Gefahren des Verzehrs der eigenen Plazenta.

Neue Forschungsergebnisse des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) legen nahe, dass der Verzehr der Plazenta nicht nur keinerlei positive Effekte habe, sondern Mütter, die ihre Plazenta essen, könnten auch die Gesundheit ihres Babys riskieren.

Und scheinbar verzehren Leute nicht nur ihre Plazenta, um nach der Geburt schneller zu genesen. Anfang des Jahres enthüllten wir, dass manche Frauen für eine extreme Form des Gewichtsverlustes einen Bestandteil essen, der sich in der Plazenta und dem Urin von schwangeren Frauen findet.

Während das endgültige Urteil zu den Plazenta-Pillen noch nicht gesprochen ist, haben Khloé Kardashian und Co. jedes Recht dazu, die postnatale Praxis zu wählen, die am besten zu ihnen passt. Und wenn dies bedeutet, die eigene Plazenta via Pillen zu essen, dann ist das okay – so lange sie sich guten ärztlichen Rat geholt haben.

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