Khedira mit Juve nach Witz-Elfer im Finale - Elfer-Drama bei Lazio

Juve zieht nach Sieg über Bergamo ins Finale der Coppa Italia ein

Juventus Turin steht zum vierten Mal in Serie im Finale der Coppa Italia.

Gegen Atalanta Bergamo reichte im Rückspiel ein glückliches Elfmetertor durch Miralem Pjanic (79. Minute) zum Einzug ins Endspiel (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen).

Sami Khedira wurde wie viele andere Stammspieler beim 1:0-Erfolg im Rückspiel geschont, nachdem Juve das Hinspiel bereits mit 1:0 gewonnen hatte.

Der Deutsche wurde immerhin in der zweiten Hälfte noch eingewechselt, während Mannschaftskollege Benedikt Höwedes 90 Minuten nur auf der Bank saß. (Datencenter: Spielplan/Ergebnisse der Serie A)

(DAZN zeigt die Serie A live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)

Historischer Triumph und Witz-Elfer

Der italienische Serienmeister könnte sich für das Führungstor ruhig beim Schiedsrichter bedanken, denn das Foul an Blaise Matuidi war kein klarer Elfmeterpfiff.

Der Franzose ließ sich nach einem Zupfer seines Gegenspielers theatralisch fallen - von Runterreißen kann keine Rede sein. Den fälligen Witz-Elfer verwandelte schließlich Pjanic eiskalt.

Mehr Spielanteile im leichten Turiner Schneeregen hatte jedoch Bergamo, das in der Zwischenrunde der Europa League an Borussia Dortmund gescheitert war. Doch der zwölfmalige Rekord-Pokalsieger ließ aufgrund einer geordneten Defensive kaum Chancen zu.

Nach den Pokalsiegen 2015, 2016 und 2017 peilt Juventus nun den vierten Triumph in Serie an. Das gelang in Italien noch keinem Klub zuvor.

Milan gewinnt Elfer-Krimi gegen Lazio

Im zweiten Halbfinale trennten sich Lazio Rom und der AC Mailand (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen) wie auch schon im Hinspiel nach der regulären Spielzeit 0:0. 

Da in der Verlängerung auch kein Treffer fiel, musste das Elfmeterschießen entscheiden, wer Juves Gegner im Endspiel wird. (Datencenter: Die Tabelle)

Es war ein wahres Drama: Der Ex-Dortmunder Ciro Immobile verwandelte den ersten Elfer zum 1:0 für die Römer, ehe die nächsten vier Schützen alle daneben schossen.

Lazios Luiz Felipe zeigt Nerven

Nach jeweils fünf Strafstößen stand es 3:3 - es ging in den Shootout: Senad Lulic verwandelte eiskalt für Lazio, der Ex-Leverkuserner Hakan Calhanoglu für Mailand. 

Dann aber bekam Luiz Felipe die Flatter und zimmerte den Ball in den wolkenverhangenen Nachthimmel. Besser machte es Alessio Romagnoli, der Roms Schlussmann keine Chance ließ.

Milan gewinnt am Ende 5:4 (0:0, 0:0). Im Finale der Coppa Italia am 9. Mai 2018 in Rom fordert die Mannschaft von Gennaro Gattuso nun Juventus Turin heraus.