Kevin-Prince Boateng: Zeit auf Schalke "wie ein Faustschlag ins Gesicht"

Bei S04 wurde der Mittelfeldstar nicht glücklich, war am Ende sogar suspendiert. Kein Wunder, dass er an seine Zeit dort nicht gerne zurückdenkt.

Eintracht Frankfurts Kevin-Prince Boateng hat seine Zeit beim FC Schalke 04 mit drastischen Worten als Tiefpunkt seiner Karriere bezeichnet.

"Auf jeden Fall" sei die Zeit bei den Königsblauen die schwierigste seiner Karriere gewesen, wie der Mittelfeldspieler bei Sport1 erzählte: "Dort habe ich am meisten nachgedacht, es war wie ein Faustschlag ins Gesicht."

Boateng klagt: "Man wird fallen gelassen"

"Es ist die Realität, dass wenn alles gut läuft, alles super ist. Und wenn nicht, wird man fallen gelassen. Das war für mich so der Zeitpunkt", führte Boateng aus, der im Mai 2015 nach knapp zwei Jahren auf Schalke suspendiert wurde.

Heute sei Boateng allerdings "stolz, dass ich da wieder rausgekommen bin und diese ganze Kraft, Traurigkeit, Energie und Aggressivität in etwas Positives umwandeln konnte. Es hat mir die Augen geöffnet über dieses Fußballgeschäft, wie schnell es gehen kann".

KPB legt Wert auf sein Image – wegen der Kinder

Bei Eintracht Frankfurt ist der 31-Jährige nach eigener Aussage "ein bisschen seriöser geworden". Sein Image ist Boateng mittlerweile "sehr wichtig, weil ich Kinder habe. Und die Kinder haben Internet und können immer nachlesen, was der Papa so alles gemacht hat".

So soll nach dem Gusto des Mittelfeldspielers "auch drin stehen, dass ich mal ein Bad Boy war und viele Sachen falsch gemacht habe, und dass Papa nicht perfekt ist. Aber da soll auch drin stehen, dass Papa ein cooler Typ ist und auch viele Sachen gemacht hat, auf die man stolz sein kann".