Kevin De Bruyne verließ Chelsea, weil er Jose Mourinho nicht glaubte

Der Mittelfeldstar setzte sich bei den Blues nicht durch. Auch, weil er Jose Mourinho nicht glaubte und keine Geduld mehr aufbringen wollte.

Mittelfeldspieler Kevin De Bruyne vom Premier-League-Spitzenreiter Manchester City hat beschrieben, was 2014 zu seinem endgültigen Abschied vom FC Chelsea führte. Der Belgier, der aktuell zu den formstärksten Spielern überhaupt zählt, hatte sich an der Stamford Bridge trotz guter Leistungen während seiner Ausleihe zu Werder Bremen nicht durchgesetzt und war dann für 22 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt.

De Bruyne erklärte der Times, dass er vom damaligen Blues-Trainer Jose Mourinho nicht das nötige Vertrauen gespürt habe. Über seinen Disput mit The Special One sagte er: "Ich sagte ihm, dass ich spielen kann. Ich hatte keine Statistiken, ich hatte ja nur zwei Spiele absolviert. Was sollte ich also tun? Ich hatte das Gefühl, dass er mich nicht häufiger einsetzen würde. Auch wenn er sagte, ich bekäme mehr Spiele, dann wären es statt der zwei vielleicht fünf geworden. So war es für mich eine gute Entscheidung, den Verein zu verlassen.“

Weiter führte er aus: "Für sie war es auch eine gute Entscheidung, denn sie kassierten viel Geld für einen Spieler, der nicht spielen durfte. Ich hatte ein gutes Jahr in Deutschland und daher war mein Wert gestiegen. Ich ging dann nach Wolfsburg, weil ich einfach nur Fußball spielen wollte. Ich hasse es, wenn ich nichts beitragen darf."

Nach eineinhalb Jahren beim VfL wechselte De Bruyne schließlich im Sommer 2015 nach einem zähen Transferpoker für 74 Millionen Euro Ablöse zu ManCity.