Kevin De Bruyne kritisiert FIFA: "Nicht mal erlebt, als ich sieben Jahre alt war"

De Bruyne hat die FIFA nach dem WM-Qualispiel in Bosnien kritisiert. Wegen widriger Platzverhältnisse habe er sogar Angst um seine Gesundheit gehabt.

Kevin De Bruyne hat die FIFA nach dem WM-Qualifikationsspiel seiner belgischen Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina in Sarajevo kritisiert. Im exklusiven Interview mit DAZN bezeichnete der Superstar von Manchester City die Platzverhältnisse im Grbavica Stadion aufgrund starker Regenfälle als irregulär.

"Bei so viel Regen Fußball zu spielen, in so einem wichtigen Spiel", sagte De Bruyne. "So etwas habe ich nicht mal erlebt, als ich sieben Jahre alt war."

Der frühere Wolfsburger schien nach der Partie sichtlich verwundert, dass die Partie überhaupt stattgefunden habe und räumte ein, sich sogar Sorgen um seine Gesundheit gemacht zu haben. In einer spektakulären Partie setzten sich die favorisierten Belgier, die schon vor der Partie als Sieger der Gruppe H festgestanden hatten, mit 4:3 durch.

Sead Kolasinac hadert mit verpassten Chancen

Bosnien-Herzegowina bleiben nach der Niederlage nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen des zweiten Platzes, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Ein Sieg der Bosnier in Estland bei einer gleichzeitigen Niederlage Griechenlands gegen Fußballzwerg Gibraltar wäre hierfür die Voraussetzung.

"Ich glaube nicht, dass wir die Quali heute verloren haben", sagte ein enttäuschter Sead Kolasinac gegenüber DAZN und verwies auf die Niederlage Bosnien-Herzegowinas in Zypern nach eigener 2:0-Führung und das unglückliche 1:1 beim Gastspiel in Griechenland.

"Das sind fünf Punkte. Dann hätten wir heute ein Freundschaftsspiel gehabt oder um den Gruppensieg gespielt", sagte der frühere Schalker. "Aus diesen Fehlern müssen wir für die Zukunft lernen."