Kentucky Fried Chicken will Zahl der Filialen in Deutschland verdreifachen

Die panierten Hähnchenflügel und -teile von Kentucky Fried Chicken (KFC) kommen bei den Deutschen gut an: Die Fastfoodkette steigerte ihren Umsatz hierzulande im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf knapp 244 Millionen Euro, wie KFC mitteilte

Die panierten Hähnchenflügel und -teile von Kentucky Fried Chicken (KFC) kommen bei den Deutschen gut an: Die Fastfoodkette steigerte ihren Umsatz hierzulande im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf knapp 244 Millionen Euro, wie KFC am Freitag mitteilte. In den kommenden Jahren will das Unternehmen weiter stark expandieren und die Zahl seiner derzeit 163 Restaurants in Deutschland auf 500 steigern.

KFC-Deutschland-Chef Marco Schepers erklärte, er wolle "mit der Kultmarke KFC die erste Umsatzmilliarde knacken". Im vergangenen Jahr habe der Hähnchenbrater laut Marktforschungsdaten fast fünf Millionen neue Kunden dazugewonnen. Das Wachstum werde begünstigt, weil KFC eine "extrem starke und inzwischen überall bekannt Marke mit viel Zugkraft" sei, erklärte Schepers. Die US-Fastfoodkette gibt es seit 1968 in Deutschland.

KFC eröffnete im vergangenen Jahr 15 neue Restaurants hierzulande - darunter in Einkaufszentren, die nach Unternehmensangaben verstärkt nach KFC-Filialen nachfragen. Zwei Pilotstandorte gibt es seit 2017 auch an Tankstellen von Shell und Aral. Außerdem startete KFC mit der Lieferung seines Essens über die Dienste Deliveroo und Delivery Hero.

KFC gehört zum US-Konzern Yum! Brands mit Sitz in Kentucky. Er betreibt auch die Fastfoodketten Pizza Hut und Taco Bell.