Kenianerin zu stark: Semenya stolpert zu Bronze

Faith Kipyegon setzte sich vor Jennifer Simpson und Caster Semenya durch.

Beim Goldlauf von Faith Kipyegon über 1500 Meter hat Caster Semenya nur den dritten Platz belegt. Die hyperandrogene Leichtathletin stolperte am Ende ins Ziel und musste sich der kenianischen Olympiasiegerin und Jennifer Simpson aus den USA geschlagen geben.

Hanna Klein hatte wie erwartet keine Chance und belgte am Ende den elften Platz. Der 24-Jährigen blieb nach einer couragierten Vorstellung nach 4:06,22 Minuten nur Platz elf.

"Ich hätte mir gewünscht, dass ich ein wenig länger den Kontakt halte, dann wäre ich vielleicht noch etwas weiter nach vorne gekommen. Aber ich bin im Finale nicht Letzte geworden, das ich schon was", meinte Klein.

Kipyegon setzte sich in einem packenden Finish nach 4:02,59 Minuten gegen Simpson (4:02,76) und Semenya (4:02,90) durch.

Als bisher letzte Deutsche hatte Ellen Kießling 1991 ein WM-Finale erreicht, in Tokio war sie Fünfte geworden. Die deutsche Meisterin Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen) war im Halbfinale ausgeschieden.

Semenya hat in London noch die Chance, über ihre Spezielstrecke, den 800 Metern, die Goldmedaille zu holen.