Kenianer Kipruto irritiert mit verfrühtem Jubel

Conseslus Kipruto (r.) gewann bereits bei Olympia 2016 Gold über 3000 m Hindernis

Olympiasieger Conseslus Kipruto hat bei der Leichtathletik-WM in London Gold über 3000 m Hindernis gewonnen - aber mit einem verfrühten Jubellauf für Irritationen gesorgt.

Der 22-Jährige setzte bereits gut 50 Meter vor der Ziellinie zu Jubelgesten in Richtung Publikum an. Und das, obwohl der Vorsprung auf Verfolger Soufiane Elbakkali alles andere als komfortabel war.

"Ich bin immer gut in der letzten Runde", sagte Kipruto hinter - und ergänzte selbstbewusst: "Ich glaube immer an mich selbst. Insbesonders auf den letzten 300 Metern kann mich niemand schlagen."

Im Ziel hätte es aber fast noch ein böses Erwachen gegeben, denn Kipruto hatte schließlich mit 8:14,12 Minuten nur knapp die Nase vorn vor dem Marokkaner Elbakkali (8:14,49). Bronze ging an den Jahres-Weltbesten Evan Jager (8:15,53/USA).

Mit seinem Sieg setzte Kipruto die kenianische Dominanz in der Disziplin fort. Zum 14. Mal in Serie gewann ein gebürtiger Kenianer WM-Gold über die Hindernis-Distanz.

2003 und 2005 gewann Saif Saaeed Shaheen, der bis zu seinem 20. Lebensjahr Stephen Cherono hieß, den Titel für Katar.